Bilbao
ist gerade dabei, einen Umform- und Veränderungsprozess zu durchleben.
Dieser beruht auf der Schaffung einer neuen Verkehrsinfrastruktunr, den
Sanierungsaktionen der Ría (nordspan. Fjord) und anderen städtische
Projekten. So wird z.B. derzeit eine neue “Wasserfront” geschaffen.
Alle
diese Tätigkeiten zur Reaktivierung und Modernisierung beweisen, dass
die Stadt ihr Augenmerk auf das 21. Jahrhundert gerichtet hat.
Die
‘Wasserfront’ beinhaltet innerhalb der wirtschaftlichen Reaktivierungsprogramme
der Metropole das Ziel, einen neuen kulturellen und unternehmerischen Brennpunkt
zu schaffen.
Durch
die Schaffung des neuen Guggenheim Museums gliedert sich Bilbao an die
wichtigsten internationalen Kreise an. Dafür sorgt neben der brillanten
Architektur das anspruchsvolle künstlerische Programm.
Das
Gebaude wurde im Oktober 1997 eröffnet . Der Entwurf stammt von dem
Architekten Frank O. Gehry.
Der
Kongress- und Musikpalast ermöglicht eine Ausdehnung des Musik- und
Kongreßangebots. Dadurch wird der Handels- und Geschäftstourismus
zunehmen. Der Ruf von Bilbao als Messestadt wird weiter gefestigt. Architekten:
Federico Soriano und Dolores Palacios.
Neben
weiteren Faktoren hat die Zunahme des Flugverkehrs, die vor allem auf seiner
Liberalisierung beruht, die Erweiterung und Modernisierung des Flughafens
Bilbao erforderlich gemacht. Architekt: Santiago Calatrava.
Das
U-Bahn-System des Grossraums Bilbao wurde mit Hilfe der modernsten technologischen
Systeme entworfen und verfügt über zwei Linien, die entlang der
beiden Uferbereiche der Ría gehen. Die Bahnhöfe wurden von
Architekten mit anerkanntem Prestige, wie dem Briten Norman Foster
entworfen.
Durch
die Verbindung der verschiedenen Bahn-, der Bus-, U-Bahn- und Strassennetze
soll ein Verkehrsknotenpunkt geschaffen werden. Das macht die Schaffung
von weiterem Parkraum notwendig.
Ergänzend
sollen Gebäude errichtet werden, die sowohl zum Wohnen als auch durch
den tertiären Sektor genutzt werden können. Architekt: Michael
Wildford.
Der
Hafen von Bilbao gehört zu einem der wichtigsten Aktivposten, über
die Bilbao verfügt, um erfolgreich mit den anderen Grossräumen
seines Umfeldes konkurrieren zu können.
Das
Europäische Software Institut (ESI)
hat seinen Sitz in dem sich im Großraum Bilbao befindlichen Technologiepark
des Baskenlandes. Dieser Umstand trägt massgeblich zur internationalen
Anerkennung Bilbaos bei.
Der
Technologiepark befindet sich in Zamudio, einem Ort in Biskaya und damit
im Herzen des Baskenlandes. Er erstreckt sich über ein erschlossenes
Gelände von 150 Hektar, auf dem mehr als vierzig Unternehmen modernste
technologische Tätigkeiten ausüben.